Der Erfolg der Organtransplantation hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit und Qualität der Spenderorgane ab. Die optimale Nutzung und Aufbereitung verfügbarer Organe nimmt in der modernen Transplantationschirurgie einen zentralen Stellenwert ein. An der Klinischen Abteilung für Transplantation der MedUni Wien kommen hierfür routinemäßig modernste Verfahren der Organaufbereitung zum Einsatz – die sogenannte Maschinenperfusion. Dabei werden Spenderorgane wie Leber, Niere und Pankreas außerhalb des Körpers unter kontrollierten Bedingungen und bei unterschiedlichen Temperaturen behandelt. Ziel dieser Vorbehandlung ist es, die Organqualität zu erhalten, transportbedingte Belastungen zu reduzieren und die Organfunktion vor der Transplantation besser beurteilen zu können. Auf diese Weise lassen sich die Voraussetzungen für eine sichere Transplantation optimieren.
Die MedUni Wien verfügt über eine einzigartige Infrastruktur, in der hohe klinische Expertise, technologische Vielfalt und wissenschaftliche Innovation eng miteinander verbunden sind. Insbesondere in der Leber-, Nieren- und Pankreastransplantation schafft diese Verzahnung mit der innovativen Maschinenperfusion die Grundlage dafür, Transplantationsmöglichkeiten verantwortungsvoll zu erweitern und den Transplantationserfolg nachhaltig zu verbessern. Zugleich gewährleistet die Maschinenperfusion eine konsequente Ausrichtung an der maximalen Sicherheit der Empfängerinnen und Empfänger sowie an der besonderen Verantwortung gegenüber dem Geschenk der Organspenderinnen und -spender.